»Emilie Mayer – Mecklenburgs weiblicher Beethoven«
Konzert zum Geburtstag Emilie Mayers an ihrem Geburtsort

Am 14. Mai 1812 wurde die Komponistin Emilie Mayer in Friedland geboren. Von hier aus startete sie ihren Weg mit Klavierunterricht, zunächst hier in Friedland und später als Schülerin bei Carl Loewe in Stettin. Sie setzte ihre musikalischen Studien u. a. in Berlin, ihrem späteren Wohnort, fort und auch verschiedene Reisen prägten ihr Leben. Es entstand ein umfangreiches musikalisches Werk – acht Sinfonien, zwölf Streichquartette, Klavierkammermusik, fünfzehn Konzert-ouvertüren, Violin- und Cellosonaten, Klavierwerke, ein Singspiel nach Goethe, Lieder und vierstimmige Chöre –, das nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit geriet.

Zu ihrem Geburtstag, dem 14. Mai gastiert um 16 Uhr in der Friedländer St.-Marien-Kirche das Cornelis-Quartett, bestehend aus vier in europäischen Spitzenensembles tätigen Musikerinnen, um uns auf eine Reise in die musikalische Vergangenheit Friedlands mitzunehmen und diese (neu) zu entdecken. Lassen Sie sich herzlich zu diesem besonderen und einmaligen Konzert einladen.

Lesen Sie hier, wie sich das Ensemble selbst beschreibt:

»Das Cornelis-Quartett ist eines der wenigen Quartettensembles, die sich dem Originalklang des 18. und 19. Jahrhunderts verschrieben haben und verdankt seine Entstehung dem 300. Geburtstag Friedrich des Großen: im Jahre 2011 fanden sich die vier Musikerinnen zusammen, um ihr erstes gemeinsames Programm, das sich auf den Berliner Hof um etwa 1780 bezog, vorzubereiten. (…)

Von Anfang an setzte das Quartett darauf, ein breites Repertoire zu pflegen und dabei auch Werke und Komponisten aufzuführen, die sonst nur selten den Weg in den Konzertsaal finden. In jüngster Zeit gehören hierzu die Wiederentdeckung der Streichquartette Emilie Mayers (1812–1883).

Die Mitglieder des Quartetts sind seit mehr als 20 Jahren mit der historischen Aufführungspraxis vertraut und musizieren regelmäßig gemeinsam in der Akademie für Alte Musik Berlin. So ist es Ihnen selbstverständliches Anliegen, die Musik nicht nur auf Instrumenten der jeweiligen Epoche zu spielen, sondern auch durch die Auseinandersetzung mit dem ursprünglichen Notentext und historischer Spielweise lebendig zum ‚sprechen‘ zu bringen.

Ihr breites stilistisches Spektrum verdanken sie auch Ihrer Tätigkeit in europäischen Spitzenensembles wie dem Chamber Orchestra of Europe, der Kammerakademie Potsdam, Das Kleine Konzert, der Holland Baroque Society und der Nederlandse Bachvereniging, in denen die Musikerinnen beheimatet sind.

Henriette Scheytt – Violine 1
Barbara Halfter – Violine 2
Annette Geiger – Viola
Barbara Kernig – Violoncello«

Eintrittskarten gibt es für 15 Euro, ermäßigt für 8 Euro im Vorverkauf im Gemeindebüro und an der Abendkasse. (Ermäßigungen gelten für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Hartz-IV-Empfängerinnen und -Empfänger. An den Finanzen soll der Konzertgenuss nicht scheitern. Bitte sprechen Sie gegebenenfalls Kantorin Beutner oder Pastorin Pell-John an.)